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Gespinstmotte - ein Naturschauspiel

Immer wieder im Mai bzw. Juni kommt es zu einem besonderen Naturschauspiel.

 

Immer wieder werden wir von den Golfern gefragt, warum einige Bäume so stark von Raupen befallen werden.

Hierbei handelt es sich um die „Traubenkirschen Gespinstmotte“. Sie gehört zur Gruppe der Schmetterlinge. Nach der Paarung, die nur einige Tage bis Wochen nach dem Schlüpfen erfolgt, legen die Weibchen ihre Eier an die Winterknospen der Traubenkirsche ab.

Die jungen Raupen überwintern unter den Knospenschuppen und werden mit deren Austreiben im Frühling aktiv. Sie fressen bis Ende Mai oder Anfang Juni und verpuppen sich dann in dicht gepackten Gemeinschaftsgespinsten am Stamm oder der Krautschicht darunter.

Da auf dem Speiseplan fast ausschließlich die Blätter der Traubenkirsche (Prunus padus) steht kommt es bei hoher Population zu einem regelrechten Kahlfraß.

 

 

17.02.2012


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